Mit Jung kaputt spart Altersheime lieferten Bärchen und die Milchbubis zu Beginn der 80er-Jahre DEN Punk-Slogan der Zeit, „No Future!“, war das Motto. Doch auch über den Punk hinaus verfügte die Band über reichlich Pop-Appeal und agierte an der Schnittstelle zur Neuen Deutschen Welle. Ich will nicht älter werden, hieß es auf ihrem Debütalbum Dann macht es Bumm (1981). Älter geworden sind sie, milde jedoch nicht, denn Anlass zum Wütend-Sein und Feiern gibt es noch immer.
Ende der Siebziger begannen Annette „Bärchen“ Simons und eine Gruppe Teenager-„Milchbubis“, Hannover unsicher zu machen. Von da an war die Band mit ihren humorvoll-subversiven Texten breitflächig vertreten: Von Jugendzentren, Underground-Tapes und nischigen Fanzines über die Bravo bis ins BRD-Fernsehen sowie auf den großen Bühnen des Landes – viele waren dem Bärchen-Charme verfallen.
2021 wurde das Bandprojekt wieder aufgenommen. Es folgten eine Werkschau sowie 2024 das erste Bärchen-Album seit 40 Jahren.
2027 kommen sie zum zweiten Mal zu uns, wir freuen uns wie verrückt!
Support: Das Publikum
Die Leipziger Band Das Publikum trotzt den schweren Zeiten: mit Dur-Akkorden, Harmoniegesängen und Texten, die abstrakte mit konkreter Alltagsbeobachtung verbinden. Der perfekte Diskurs-Schlager-Soundtrack für einen verregneten Sonntagnachmittag auf der Chaise Longue – irgendwo zwischen Television Personalities, Jetzt! und Gitte Haenning.