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Konzert

David Lübke - Wo der Mond die Erde küsst Tour 2026

Sa. 21.11.2026, 20:00 Uhr

Ratstonne

Einlass:  19:00 Uhr
Beginn:  20:00 Uhr
VVK: 24,70€
Sitzplätze, freie Platzwahl

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Fahrtwind im Haar. Ein Ziehen in der Brust. Und das Ende offen. David Lübke singt Lieder, die den Aufbruch feiern. Die dem Geheimnisvollen nachspüren. Und die sich nachts tröstend zu uns legen. Ganz pur, ohne Filter. Der Liedermacher sucht nicht nach Coolness, sondern nach Nähe. Deswegen reist er mit seiner Gitarre durchs Land, direkt zu den Leuten, und erzählt seine Geschichten. Wild und zart. Zeitlos und verbindend. Er klopft an Türen und öffnet Herzen. Ein moderner Vagabund, der einfühlsam und kritisch auf unsere Zeit blickt. In einer reizüberfluteten Welt lässt er sich von Sehnsucht und Abenteuerlust leiten. Und stillt damit ein tief liegendes Bedürfnis, wirklich und wahrhaftig etwas zu empfinden in diesem tollen merkwürdigen Leben.

Auf seinem dritten Album „Wo der Mond die Erde küsst‟ holt David Lübke alle ab. Die Liebenden und politisch Stabilen, die Unrastigen und Hoffenden. Schön und schlicht rollt seine Musik heran. Lieder, die kein Alter kennen. Die jede und jeder versteht. Die sich sanft auflehnen gegen das Unrecht. Und die vor allem in uns immer wieder diesen Funken entfachen, beherzt und eigensinnig aufzubrechen. Ganz so, wie David es selbst getan hat. Sechs Monate ging er 2021 auf Liedermacher-Walz. Unterwegs von der Ostsee bis zu den Bergen spielte er an Haustüren und unter Apfelbäumen, in Cafés und vor Pommesbuden, in WG-Küchen und Bauwägen. Mal gab es einen Tee, mal Verpflegung oder eine Übernachtung. Ein singender Geselle, der auf seine Intuition vertraut. „Ich habe gelernt: Die positive Haltung und Courage, die man in sich trägt, die öffnen Türen‟, erzählt David. Und wenn er diesen Flow mal nicht gefühlt hat, ging er halt einfach einen Kaffee trinken. Bitte nichts erzwingen. Erst recht nicht die Kunst.

„Wo der Mond die Erde küsst‟ ist ein Songwriter-Album durch und durch. David schrieb alle Lieder, arrangierte sie und versammelte dann Menschen um sich, um seinen Sound zu realisieren. Aufgenommen sind die Songs stets in einem Take, um die Spannung zu halten. „Mein eignes Glück ‟ zum Beispiel singt er gemeinsam mit Max Prosa und Felix Meyer sowie mit einem spontanen Chor aus Bürgerinnen und Bürgern, die nahe des Studios bei Dresden wohnen. Eine bunte Gruppe, die mehr Marktplatzfeeling als lupenreine Professionalität ausstrahlt. Die Nummer verhandelt die aufreibende Gleichzeitigkeit von Leid und Freude. Eine Art „We Shall Overcome‟, dass sich im Kollektiv auch hervorragend bei Davids Konzerten singen lässt. Eine innere Wärme überträgt sich da auf das Publikum. Zu seinen Auftritten kommen auch viele, die er auf seiner Liedermacher-Walz kennengelernt hat. Und David wandert weiter. 2023 reiste er in die USA, um sich auf die Spuren von Folk und Bluegrass zu begeben. Per Anhalter ging es nach New Orleans, Nashville, Memphis und West Virginia. Mit einer geliehenen Gitarre, die er spielte, pickte und zupfte. „Dieser Klang trägt bereits so eine Bewegung von Unterwegssein in sich. Und dann denke ich: Okay, gleich fängt jemand an, eine richtig gute Geschichte zu erzählen.‟ Ein Spirit, der auf seinem Album überdeutlich zu spüren ist.

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