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DJ Reydan

1. Wie lange bist du schon als DJ unterwegs? Wo hast du dein Handwerk erlernt?
 Ich komme ursprünglich aus der Lausitz und habe dort seit Ende der Neunziger regelmäßig auf allen möglichen Events, Partys und in Clubs gespielt. Von hundert bis über tausend Gäste war schon alles dabei. Da ich auch elektronische Musik spiele, war ich auch öfter in Berlin unterwegs.

2. Welche Musikrichtung erwartet die MB-Diskogäste, wenn du auflegst?
"All You Can Dance/Querbeet" beschreibt meinen Stil, den ich im Oberkeller spiele recht gut. Allerdings lege ich Wert darauf, die aktuellen Charts etwas nach hinten rücken zu lassen. Denn die hört man ja täglich auf allen Kanälen. Meist suche ich Titel aus der gesamten Musikgeschichte heraus, die man einfach schon lange nicht mehr gehört hat, die aber eine schicke Party versprechen. Dazu selbstverständlich ein Schwung Neues, Bootlegs und Funk-Remixe. Zum Ende gibt es manchmal auch etwas aus meinem elektronischen Repertoire.

3. Was bedeutet dein DJ-Name?
Den haben mir Freunde verpasst. Ganz simpel eine Kombination aus den ersten Silben meines Realnamens.

4. Wie steht's bei dir mit Musikwünschen vom Publikum - Freude oder Qual?
Sonderlich beliebt macht man sich mit einem Musikwunsch bei einem DJ meiner Meinung nach nicht gerade. Es bedeutet ja eigentlich, dass man ihm nicht zutraut, seinen Job richtig zu machen. Ich freue mich über Wünsche, die zum Flow des Abends passen. Musikwünsche aus den aktuellen Charts und dem anhaltenden Neunziger-Hype sind allerdings nicht sonderlich kreativ.

5. Was magst du als DJ besonders an der Moritzbastei?
Als angenehm empfinde ich die Gelassenheit des Teams. Ohne Hektik kann man sich ruhig auf den Abend vorbereiten. Zudem findet man hier je nach Wochentag die unterschiedlichsten Publikumstypen. So gleicht ein Abend in der MB keinem anderen.

6. Was war das Außergewöhnlichste, das dir je bei einem Auftritt in der MB passiert ist? Gab es peinlich oder skurille Momente?
Erstaunt hat mich mal eine Gruppe von 20-30 Mann, die pünktlich 22 Uhr in den Oberkeller kam, sich auf die Tanzfläche stellte und lostanzte. Von Null auf Hundert sozusagen.

7. Was macht für dich als DJ die perfekte Party aus?
Eine perfekte Party gibt es nicht. Man braucht Ecken und Kanten, um sich daran zu reiben. Meistens sind es die unvorhergesehenen Ereignisse und Überraschungen, die eine Party zu einem Highlight machen. Mich freut es am meisten, wenn ich sehe, dass das Publikum Spaß hat und sich auch von neuen Titeln oder Klassikern mitreißen lässt.

Mehr Infos gibt's hier.