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DJ Adam Traven

1. Wie lange bist du schon als DJ unterwegs? In welchen Clubs hast du dein Handwerk erlernt?
Seit vier Jahren. Eine Passion für Musik habe ich schon seit über zehn Jahren. Eines Tages hat mich dann DJ Zebsta auf die Idee gebracht, mir DJ-Equipment zu besorgen, um Musik nach eigener Regie mixen und interpretieren zu können. Aufgelegt habe ich anfangs in kleineren Clubs, zum Beispiel Duke, Eishaus und Absturz. Zudem durfte ich einige Zeit beim JCL (Judo Bundesliga) in der Ernst-Grube-Halle das Publikum bei Wettkämpfen unterhalten.

2. Welche Musikrichtung erwartet die MB-Diskogäste, wenn du auflegst? Beschreibe deinen Sound!
Der Sound ist mal heiter, mal treibend, gern auch anregend und impulsiv. Gerade wenn es auf 3 Uhr zugeht und das Publikum einfach nur zappeln will, darf es auch mal in die musikalischen Vollen gehen (Bass-Musik). Um das mal beim Namen zu nennen: ich spiele meist Deep House, House über Techno-House bis hin zu Dub-House, Garage und UK-Funky, dazwischen dann gern auch mal einen Knaller aus den 90ern. Hauptsache die Musik ist tanzbar und belebend. Spaß soll es machen und das so vielen wie möglich!

3. Was bedeutet dein DJ-Name?
Ein Adam wäre ich beinah geworden, wenn meiner Hebamme nicht aufgefallen wäre, dass es lang schon keinen Klaus mehr gab. Adam klingt einfach gut und geht geschmeidig über die Lippen. Traven kommt von meinem Lieblingsautor B. Traven. insgesamt ist der Name nur aus einer fixen Entscheidung heraus entstanden. Schließlich steht man irgendwann vor der Frage: "Wie nennst du dich als DJ eigentlich? Was soll ich auf meine Flyer schreiben?".

4. Wie steht's bei dir mit Musikwünschen vom Publikum? Freude oder Qual?
Freude und Qual! Wenn der Wunsch gerade ins Konzept passt, nicht zu sehr abwegig ist und ich ihn dazu noch erfüllen kann, dann läuft das. Ansonsten ist es eher anstrengend, die meisten Wünsche kommen schließlich erst wenn der Mut schon angetrunken wurde und das führt meist zu skurrilen Extrawünschen: "Spiel mal was mit 200bpm, da wärst echt Meiner!". Einmal kam ein 18-Jähriger zu mir und meinte: "Bei der Musikrichtung musst du bleiben, dann wird das heut noch richtig voll!"... muhaha. Wunschmusik heißt auch oft Standardware aus dem Radio. Das will ich vermeiden (auch wenn es nie ganz ohne geht). Für solche Wünsche gibt es andere DJs (im Oberkeller), zum Beispiel DJ A.L.E.X. - der erfüllt gern jeden Wunsch!

5. Was magst du als DJ besonders an der Moritzbastei?
Die MB ist einfach zeitlos. Das Publikum tanzwütig und ziemlich bunt gemischt. Zudem meist auch zahlreich vorhanden, so macht es einfach Spaß. Generell ist die Technik mitsamt Technikern sehr gut bestückt - bis auf die Anlage ;-) Ansonsten ist die MB eine große Familie, die meisten hübschen Gesichter kennt man nun schon... einfach ein Heimspiel!

6. Was war das Außergewöhnlichste, das dir je bei einem Auftritt in der MB passiert ist? Gab es peinliche oder skurrile Momente?
Peinliche Momente gibt es eher selten. Einmal habe ich den falschen Plattenspieler auslaufen lassen, nämlich den von dem die Musik kam aber am Ende ist es niemandem aufgefallen bzw. hat sich niemand beschwert. Was übrigens ein weiterer Vorteil der MB ist, denn die elitären Musikliebhaber, die am liebsten selber auflegen wwürden und ohnehin alles besser können, bleiben der MB eher fern. Skurril fand ich es als mein Mitstreiter DJ FFloid unabhängig von mir zwei Mal an einem Abend gesagt bekam, dass er kleine Eier hätte, weil er ein Wunschlied nicht spielen wollte, welches sowieso nicht auf Lager war. Dazu kam noch die Aussage: "Du warst wohl noch nie in einer richtigen Techno-Disko, Junge? Dort kann man sich
wenigstens Lieder wünschen!". Nun ja, in der MB werden viele Mythen geboren. Aber gerade das macht sie doch so liebenswert. Die MB ist eine Klasse für sich, gerade was das Publikum betrifft, dort lernt man immer wieder dazu.

7. Was macht für dich als DJ die perfekte Party aus?
Bei der perfekten Party haben alle ihren Spaß. Die Tanzfläche ist voll, die Kassen klingeln an den Tresen und das Publikum ist gut drauf. Es macht einfach Spaß wenn getanzt und manchmal auch mitgegrölt wird und sich die Gäste  auf die Musik einlassen und mitschwimmen, statt verkrampft auf das Lieblingslied zu warten. 

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